Willkommen bei TT30

Der Think Tank 30 Deutschland ist ein unabhängiges, überparteiliches und eigenständiges Netzwerk junger Menschen in den Zwanzigern und Dreißigern unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

Wir sind den Grundsätzen des Club of Rome und damit einem umfassenden, globalen und langfristigen Lösungsansatz für die Herausforderungen unserer Zeit verpflichtet.

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7 Tugenden Reloaded:
Zukunftsmodelle des Think Tank 30

Das neue Buch aus dem Think Tank 30 - herausgegeben von Katharina Diel-Gligor, Wolfgang Gründinger und Ali Aslan Gümüsay

Welt retten für Einsteiger.
30 Gründe für ein gutes Gewissen.

Das erste Buch aus dem Think Tank ist da - von Christian Berg und Manuel J. Hartung.

Aktuelles bei TT30

23.05.2013: Interview mit Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter, anlässlich der Bucherscheinung „7 Tugenden Reloaded”

7 Tugenden Reloaded

Weisheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Mut gegen Bildungsmisere, Generationenkampf, Datenmissbrauch und Wutbürgertum? Hoffnung, Glaube und Liebe als Visionen für Energiewende, soziale Sinnkrise und Kulturkampf?

Die Welt ist in Bewegung. Wir müssen uns in der Hektik des immer schnelleren Wandels ständig neuen Herausforderungen stellen und sind dabei auf der Suche nach Orientierung und nachhaltigen Lösungen. Aber wonach sollen wir uns richten, wenn nur sicher ist, dass nichts bleibt, wie es ist? Die jungen Köpfe des TT30 schauen genauer hin und entwickeln Zukunftsmodelle, um die Welt von morgen mit klassischen Tugenden zu gestalten. Ein herausforderndes Debattenbuch.

Anlässlich der Bucherscheinung wurde ein Interview mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar geführt zum Thema „Datenschutz im digitalen Zeitalter“ und zur Frage, inwiefern sich die antike Tugend der „Mäßigung“ als Schlüssel zu den aktuellen datenschutzbezogenen Problemen erweisen könnte.

Zum Interview.

 

10.05.2013: Nachhaltigkeit in der Globalisierung

Der Think Tank 30 hat sich bei seiner Frühjahrstagung Anfang April in Berlin mit den Kooperationsmöglichkeiten von Regierungen, Wirtschaft und NGOs in der Globalisierung auseinandergesetzt, den sogenannten „mehrsektoralen Partnerschaften“. Dabei stand die Frage im Zentrum, wie Nachhaltigkeitsstandards durch Kooperationen von Zivilgesellschaft und Unternehmen gesetzt werden können, etwa in der Produktion oder beim Umweltschutz.

NGOs könnten nach Meinung des Think Tanks eine Rolle als „Watchdog“ einnehmen, der Unternehmen weltweit kontrolliert. Denn Intransparenz ist eines der größten Hindernisse beim Versuch, Standards für Nachhaltigkeit in der Globalisierung zu setzen. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte „Greenwashing“ – Aktivitäten, die nur oberflächlich Nachhaltigkeitsstandards setzen wollen. Allerdings würde dem vorausgehen, „Nachhaltigkeit“ auch allgemein gültig zu definieren, damit sich Zivilgesellschaft und Unternehmen auf gemeinsame Spielregeln einigen können. Der Think Tank hält Labels oder Zertifikate für Nachhaltigkeitstandarts für eine Möglichkeit, mehr Transparenz zu ermöglichen. In jedem Fall sind solche „mehrsektoralen Partnerschaften“ kein Allheilmittel, um die Probleme der globalisierten Wirtschaft zu lösen, gerade im Bereich Umweltschutz und Produktionsbedingungen.

Gastredner auf der Tagung war unter anderem Ernst-Ulrich von Weizäcker, Co-Präsident des Club of Rome.

27.03.2013: TT30 Frühjahrstagung

Der Think Tank 30 kommt vom 5. bis zum 7. April zu seiner Frühjahrstagung in Berlin zusammen. In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung werden sich die Mitglieder dieses Mal mit den Kooperationsmöglichkeiten von Regierungen, Wirtschaft und NOGs in der Globalisierung auseinandersetzen, den sogenannten „mehrsektoralen Partnerschaften“.

Die Globalisierung eröffnet transnationalen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, Einfluss auf die Umwelt- und Sozialstandards in den Produktionsländern zu nehmen. Wird ein Mindestlohn gezahlt, oder nicht? Werden Schadstofffilter genutzt oder nicht? Ist Kinderarbeit verboten? Ihnen gegenüber stehen NGOs, die das Verhalten der Unternehmen kontrollieren, Missstände kritisieren und selbst eigene Standards setzen wollen, ob bei nachhaltigem Anbau oder fairer Bezahlung. Regierungen und Internationale Organisationen wiederum arbeiten mit beiden Seiten zusammen, Unternehmen und Vertretern der Zivilgesellschaft. Wie hat sich diese Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren entwickelt? Welche Chancen, welche Grenzen zeigen sich? Wird der Staat womöglich entmachtet, wenn Kooperationen zwischen Wirtschaft und Organisationen zunehmen und wie sieht es mit der demokratischen Legitimierung aus?

Mit diesen Fragen werden sich die tt30-Mitglieder beschäftigen. Referenten werden dabei unter anderem Ernst Ulrich von Weizäcker, Ko-Präsident des Club of Rome, und Uwe Möller, Vorsitzender des Club of Rome Schulen, sein.

14.03.2013: Beitrag zur Familienpolitik: Das große Tabu

Das tt30-Mitglied Sebastian Engelmann hat im Blog 361 Grad einen Gastkommentar zur Familienpolitik verfasst. Seine These: Ausreichend Betreuungsplätze seien allein kein Anreiz eine Familie zu gründen. Das eigentliche Problem liege in der fehlenden Sicherheit und Planbarkeit der jungen Generation. Doch das würde das Mantra des total flexibilisierten Arbeitsmarktes in Frage stellen.

Der ganze Beitrag ist hier im Blog 361 Grad zu finden.

25.02.2013: 7 Tugenden Reloaded: Zukunftsmodelle des Think Tank 30

Neuer BuchtitelEin herausforderndes Debattenbuch des Think Tank 30: intelligent, visionär, aktivierend. Weisheit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Mut gegen Bildungs-misere, Generationenkampf, Datenmissbrauch und Wutbürgertum? Hoffnung, Glaube und Liebe als Visionen für Energiewende, soziale Sinnkrise und Kulturkampf?

Die Welt ist in Bewegung. Wir müssen uns in der Hektik des immer schnelleren Wandels ständig neuen Herausforderungen stellen und sind dabei auf der Suche nach Orientierung und nachhaltigen Lösungen. Aber wonach sollen wir uns richten, wenn nur sicher ist, dass nichts bleibt, wie es ist? Der Think Tank 30  schaut genauer hin und entwickelt Zukunftsmodelle, um die Welt von morgen mit klassischen Tugenden zu gestalten.

Das Buch erscheint Mitte April im Vergangenheits Verlag und enthält Beiträge von den TT30 Mitgliedern Ali Aslan Gümüsay, Katharina Diel-Gligor, Christopher Wickert, Santa Meyer-Nandi, Wolfgang Gründinger, Catriona McLaughlin, Marleen Triebiger, Thomas Suermann de Nocker, Silke Noa Kumpf.

29.11.2012: Democracy First! – Anstöße für offene Parteien

Unsere Demokratie braucht frische, junge Köpfe, um die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte meistern zu können. Das ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Nachhaltigkeit unserer Demokratie beschäftigt hat. Leider sind die Strukturen in der Politik oft abschreckend für interessierte und intelligente junge Leute. Belohnt werden vor allem Sitzfleisch und mangelnde Mobilität. Democracy First! Heißt daher der Vorschlag der Arbeitsgruppe. Junge Menschen sollen nach dem Studium der Politik nähergebracht werden, indem sie ein zweijähriges Traineeship in Parlament und Ministerien absolvieren. Damit sollen sie für die aktive Politik begeistert werden, und die Parteien könnten die eigenen Nachwuchssorgen ein wenig lindern.

Einige Mitglieder des Think Tanks zirkulierten diesen Vorschlag unter Politikern aller Bundestagsfraktionen und wurden von Vertretern dreier Parteien zur Diskussion eingeladen. Am kritischsten stand dem Vorschlag Hans-Peter Bartels (SPD) gegenüber. Er gestand zwar zu, dass die Parteien ein Problem hätten, jungen Menschen für die aktive Politik zu begeistern, bestritt aber, dass die Bringschuld bei den Parteien läge. Er zweifelte, dass democracy first! das Problem lösen könne. Akademiker seien im Parlament ohnehin überrepräsentiert. Vielmehr müsse man sich eher darum bemühen, Menschen aus weniger repräsentierten Schichten für die aktive Politik zu gewinnen.

Deutlich aufgeschlossener stand dem Projekt Jimmy Schulz von der FDP gegenüber. Er teilte die Problemanalyse, dass die derzeitigen Rekrutierungsstrukturen der Parteien die Zeitreichen und Immobilen begünstigen. Man brauche sich nur bei der FDP-Fraktion umschauen, wo kaum einer nicht schon seit den Jungen Liberalen in der Politik war. Die “Ochsentour” dauere zu lange und benachteiligt alle, die Familie haben oder abhängig beschäftigt sind. Die Idee eines Schnelleinstiegsprogramms in die Politik begrüßte er und wollte innerhalb der Fraktion klären, welche Optionen möglich seien.

Auch Müjgan Percin, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Ingrid Hönlinger, der Sprecherin für Demokratiepolitik der Grünen, teilte die Einschätzung, dass die Nachwuchsförderung der Parteien zu geschlossen und zu wenig dynamisch sei. Sie verwies hierbei auf die erfolgreich praktizierten “Neuenquoten” bei den Grünen, die einen Teil der Listenplätze obligatorisch für neue Kandidatinnen und Kandidaten vorsehen. Unserem Konzept eines Schnelleinstiegsprogramms stand sie aufgeschlossen gegenüber, regte aber an, das Programm auch für Menschen ohne Hochschulabschluss zu öffnen. Die konkrete Umsetzung müsste noch besprochen werden. Eine wichtige Hürde sei das knappe Geld für ein neues Programm.

Hier finden Sie das Papier “Democracy First! – Ein Diskussionsvorschlag des tt30″ zum Download.

27.11.2012: DAS ZUKUNFTSMANIFEST

Mit Wolfgang Gründinger und Hanna Sammüller haben zwei unserer Mitglieder das Zukunftsmanifest mitverfassst – ein Wahlprogramm für die junge Generation von JungpolitikerInnen aller Parteien:

„Wir nehmen die herrschende Kurzsichtigkeit nicht länger hin.“

Deutschland, November 2012 – Mit einem parteiübergreifenden 10-Punkte-Zukunftsmanifest wenden sich elf engagierte junge Menschen in der aktuellen Ausgabe der ZEIT (Link) und unter
www.daszukunftsmanifest.de an die Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Unsere Zukunft klingt nach Katastrophe.“ erheben elf junge Bürger-innen unter 30 Jahren ihre Stimme und formulieren zehn Punkte, welche von Politik und Gesellschaft in Angriff genommen werden müssen. Darunter besonders relevante Themen wie Demokratie, Familie, Rente, Umwelt und Europa.

Die vier jungen Frauen und sieben Männer kommen aus sechs unterschiedlichen Parteien (B90/Grüne, CDU, Die Linke, FDP, SPD, Piraten) und setzten ein klares Signal: Diese Generation ist nicht so angepasst, still und politisch desinteressiert wie es ihr unterstellt wird. Und: Die großen Fragen der Zukunft brauchen den partei- und generationenübergreifenden Dialog. Sie schreiben: „Über Parteigrenzen hinweg eint uns elf die Sorge um unsere Zukunft und der Wille zur Veränderung.“ Mit dem Manifest starten „die jungen 11“ einen Aufruf an ihre Generation, als auch, an jeden Bürger und die politischen Entscheidungsträger von heute: „Wir müssen Verantwortung übernehmen für das bedeutendste Projekt unseres Lebens: die Zukunft.“ Und „Wir werden mit unserem Manifest die Welt nicht grundlegend verändern, aber es soll Euch motivieren, dass ihr Euch engagiert. Ob in Eurer Familie, der Nachbarschaft, der Wirtschaft, den Parteien, Stiftungen, Gewerkschaften, Kirchen oder Verbänden. Diskutiert, streitet, kämpft und gestaltet! Seid nicht schweigsam.“

26.11.2012: Herbsttagung des tt30 in Kassel, Tagungsthema: dOCUMENTA (13). Was bleibt?

Die letzte Tagung des tt30 war etwas Besonderes: Dank der Organisation unseres Mitgliedes Manuel Hartung konnten wir unsere Tagung nicht nur während sondern tatsächlich auf der Documenta abhalten. Für unser Selbstverständnis als Think Tank hat der Austausch mit Kunst einen besonderen Stellenwert: Auch wir stellen an uns selbst den Anspruch, die Gesellschaft aus neuen Blickwinkeln zu sehen und sich gerade nicht nur auf eingetretenen Pfaden zu bewegen. Der Besuch und die Diskussionen mit Beteiligten hat uns völlig neue Perspektiven fu?r unseren eigenen Nachhaltigkeitsdiskurs eröffnet.

Die dOCUMENTA ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen fu?r Gegenwartskunst: Alle fu?nf Jahre findet sie statt und bietet 100 Tage lang Gelegenheit, u?ber das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft nachzudenken. Fu?r den tt30 war die 13. Auflage der dOCUMENTA fast wie ein Geschenk: Die ku?nstlerischen Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev versprach bereits im Vorfeld eine Ausstellung, die „dem beharrlichen Glauben an wirtschaftlichem Wachstum skeptisch gegenu?bersteht.“ Inhaltlicher Ausgangspunkt ist die politische, die ökonomische und die ökologische Krise, der Feminismus, der Zusammenbruch und der Wiederaufbau und den leider auch uns gut vertrauten Zustand der Ohnmacht angesichts fehlender Lösungen. Christov-Barkargiev äußerte weiter in ihrem kuratorischen Statement: „Dabei handelt es sich um Gebiete, in denen Politisches untrennbar ist von einem sinnlichen, energetischen und weltgewandten Bu?ndnis zwischen der aktuellen Forschung auf verschiedenen wissenschaftlichen und ku?nstlerischen Feldern und anderen, historischen ebenso wie zeitgenössischen Erkenntnissen.“

Diese Bu?ndnisorientierung und Interdisziplinarität greift auch der tt30 selbst auf und so stellten wir uns im Rahmen der diesjährigen Herbsttagung die Frage: Wie können wir durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Ku?nstlerInnen, durch den Dialog mit hellsichtigen Querdenkern und produktiven Zweiflern, mit denjenigen, die leidenschaftlich die Regeln des Alltags durchleuchten und auf den Kopf stellen und im besten Falle neues Denken in Gang setzen, frische Impulse fu?r unseren Nachhaltigkeitsdiskurs gewinnen?

Unser assoziiertes Mitglied  und Professorin für Kunstwissenschaften Prof. Dr. Birte Kleine-Benne hat die Mitglieder des ThinkTanks dabei inhaltlich vorbereitet – sowohl auf das, was auf der dOCUMENTA ausgestellt wurde als auch das Ausstellungskonzept und die teilweise gewollten, teilweise unorhergesehenen Kontroversen.

In einer  Diskussion mit dem Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Bertram Hilgen, haben wir einen Einblick darüber erhalten, wie wichtig es ist, dass Kunst völlig frei ist. Anschaulich hat Herr Hilgen dargestellt, dass jeglicher Versuch der Stadtpolitik, inhaltlichen Einfluss auf die dOCUMENTA zu nehmen zu Lasten ihrer Qualität gehen würde. Der Rundgang und der weitere Austausch mit dem Aufsichtsratmitglied Marcus Leitschuh befasste sich mit dem Thema Kunst und Politk. Dabei wurde deutlich, wie andererseits die dOCUMENTA wiederum die Stadtgesellschaft von Kassel beschäftigt. Dies ist auch nicht nur bei der diesjährigen dOCUMENTA so, sondern wie das Beispiel von Beuys’ Eichen zeigt, hatten viele der docuMENTA-Werke noch lange Einfluss auf die Bürger und Bürgerinnen der Stadt. Diese Interaktion zwischen Stadtgesellschaft und der dOCUMENTA hat damit unzweifelhaft gezeigt, was denn nun von der dOCUMENTA bleibt: eine aktives Auseinandersetzen mit Kunst und ihrem Wert für eine Stadt.

Mit diesen Eindrücken im Hinterkopf haben wir am nächsten Tag über ein Kunstprojekt gesprochen, bei welchem der Tank sich selbst an der Realisierung mitbeteiligen will: Ein weiteres ehemaliges Mitglied, Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel, stellte das Projekt “Kunstwerk für zukünftige Generationen” von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen vor. Dieses soll vor allem die Aufgabe haben, Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft permanent daran zu erinner, welchen Einflus ihre Entscheidungen von heute auf die kommenden Generationen haben. Denn auch hier stellt sich die Frage: Was bleibt?

 

26.11.2012: Kaminabend zum Rebound-Effekt: Pferdefuß der Energieeffizienz?

Die Arbeitsgruppe Energiesuffizienz hat am 15. November 2012 einen Kaminabend in den Räumen der Stiftung 2 Grad in Berlin veranstaltet. Neben Max Schön (Vorstand der Stiftung 2 Grad und Präsident der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome) folgten weitere Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft der Einladung. Sie bereicherten das Salongespräch mit Ihrer Expertise in den Bereichen Energieeffizienz, Politikevaluation sowie Entkopplung von Wachstum und Wohlstand.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Diskussion um den Rebound-Effekt. Das Impulsreferat von Tilman Santarius, wissenschaftlicher Autor und Vorstandsmitglied von Germanwatch, entfachte eine zum Teil konträre Debatte: Ist der Rebound-Effekt eine relevante Steuerungsgröße? Wie wird er in den verschiedenen politischen und wissenschaftlichen Diskursen rezipiert? Welche Instrumente eignen sich, um den Rebound-Effekt einzudämmen?

Das Fazit der AG Energiesuffizienz: Der Begriff Rebound-Effekt wird im politischen Sprachgebrauch weitreichender verwendet, als dies im wissenschaftlichen Kontext geboten ist. Einer strengen ökonomischen Definition folgend kann die Berücksichtigung des Rebound-Effektes im Rahmen einer sektorspezifischen Feinsteuerung weiterhelfen. Neben dem Rebound-Effekt gibt es allerdings eine Vielzahl weiterer Faktoren, die den Energieeinspareffekt von Energieeffizienzmaßnahmen beeinflussen.

Die AG Energiesuffizienz hatte sich bereits im Juli 2012 mit einer Stellungnahme über die Bedeutung des Rebound-Effekts beim Monitoring der Energiewende im Rahmen eines Konsultationsprozesses der Bundesnetzagentur beteiligt.

26.04.2012: TheEuropeanDelegation sucht europäische Nachwuchskräfte mit Leidenschaft für Asien

Wie kann Europa gemeinsam mit Asien die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte erfolgreich meistern?

TheEuropeanDelegation widmet sich dieser Fragestellung in zwei Seminaren mit europäischen Experten und Führungskräften und der Teilnahme an der Harvard Project on Asian and International Relations (HPAIR) Asia 2012 Conference, der größten und wichtigsten – von Studenten organisierten – Harvard Konferenz in Asien. In den letzten Jahren waren unter anderem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, Jeffrey Sachs von der Columbia University und Kim Dae-Jung, Präsident von Südkorea, als Redner auf der HPAIR-Konferenz anwesend. Gemeinsam mit dem Think Tank 30 Deutschland des Club of Rome, verfasst die Delegation im Anschluss ein Positionspapier über strategische Weichenstellungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien.

Die Teilnahme an der Delegation beinhaltet zwei Seminare in Berlin und die Reise nach Taiwan. Die Kosten dafür werden vom Programm getragen.

Die offizielle Ausschreibung findet Ihr hier, weitere Informationen über das Programm und das Bewerbungsverfahren finden sich auf der offiziellen Homepage von TheEuropeanDelegation.