Ob ein Land sich potenziell nachhaltig entwickelt, misst der Indikator der erweiterten Sparquote. Diese berücksichtigt, anders als die traditionelle volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, neben physischem auch
natürliches und intangibles Kapital. Entscheidend ist demnach nicht allein die Wertschöpfung, sondern auch der zugrundeliegende Ressourcenverbrauch. Ist die hieraus ermittelte Kennzahl dauerhaft negativ, wird sich das aktuelle Konsumniveau nicht aufrechterhalten lassen. Nicht zuletzt auch mit Blick auf die Entwicklung in anderen Ländern zeigt sich, dass die erweiterte Sparquote ein geeignetes Mittel wäre, den langfristigen Misserfolg eines auf hohem Energieabbau basierenden Wirtschaftskurses vorauszusehen.
Weitere Informationen zum Gastartikel von Jana Stöver auf der Website von 360° - Das studentische Journal für Politik und Gesellschaft
