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Nachhaltige Wertschöpfungskette zwischen Deutschland und Kenia

Veröffentlicht am 02.11.2010

tt30-Mitglied Matti Spiecker war im September in Kenia, um mit lokalen Partnern den Grundstein für eine nachhaltige Wertschöpfungskette für Bio-Macadamia- Nüsse zu legen.
Das erbaute „Training und Processing Center“ versorgt die lokalen Bauern mit Informationen und geeigneter Ausrüstung zum Macadamia-Anbau und dem ökologischen Landbau im Allgemeinen. Außerdem ermöglicht es den Bauern ab kommendem Frühjahr, die Nüsse selbst zu verarbeiten und zu verpacken. Aus Kenia gelangen die Nüsse direkt an deutsche Schulen zu den zweiten Hauptprofiteuren der Wertschöpfungskette: Deutsche Schüler erwirtschaften mit dem Verkauf der Nüsse die Co-Finanzierung von Lernaufenthalten im Rahmen der Stiftung Welt:Klasse. Von den Aufenthalten aus Kenia, China, Thailand oder Indien berichten die Schüler per Videokonferenz ihren Heimatklassen. Neben den kenianischen Bauern und den deutschen Schülern profitiert auch der Endkunde, denn nirgendwo sonst in Deutschland erhält er die gesunden Bio-Macadamia-Nüsse so günstig. Preisbildung und Buchhaltung erfolgen durch ein eigens entwickeltes „Open Accounting System“, das ab Verkaufsstart vollständig per Internet einsehbar sein wird.


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