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Arbeitsgruppen

Demokratie

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Problem demokratischer Systeme. Sie bezieht Stellung zu Fragen der Rechtsstaatlichkeit, der Ordnungspolitik und zum Repräsentationsprinzip.

Bisherige Aktivitäten:

Föderalismus: Neugliederung des Bundesgebietes

Mitglieder der Arbeitsgruppe plädieren für eine Verfassungsänderung, um die Neugliederung des Bundesgebietes zu ermöglichen. Nur so kann man die paradoxe Situation des deutschen Föderalismus auflösen. Der perfekte Neuzuschnitt führt zu 6 starken, gleichgroßen Bundesländern: der Hansebund, Mittelrhein-Thürigen, Sachsen-Brandenburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Der Artikel erschien am 15.12.2006 auf SPIEGEL online. An diesem Tag haben Bundestag und Bundesrat den Startschuss für die Föderalismusreform II gegeben.

Plädoyer für die starken Sechs
Neuzuschnitt (Deuschlandkarte) out

Brief an den iranischen Präsidenten

Mitglieder der Arbeitsgruppe haben auf den Brief des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, in dem er von US-Präsident George W. Bush einen Dialog fordert, eine Antwort geschrieben und dem iranischen Botschafter übergeben. Die taz druckte den Brief unter

Ihre Widersprüche, Herr Präsident

Deutschland neu bestellen

Am 10. Oktober 2005 haben drei Mitglieder der Arbeitsgruppe einen Aufruf an die kommende Bundesregierung präsentiert: "Deutschland neu bestellen: Ein Aufruf aus der jungen Generation".

In ihrem Papier treten die Autoren für ein entzerrtes Selbstbild der Deutschen ein. Dabei fordern sie ein Ende der Vollkasko-Mentalität und einen präventiven Staat. Die Vorschläge: eine Stiftung Gesetzestest, eine Neugliederung der Bundesrepublik in 6 Bundesländer und ein Bildungspakt für Deutschland.

Deutschland neu bestellen (PDF 84 KB)
Wunschmenü Deutschland (PDF 37 KB)
Deutschland als Länderschnitzel out

Energie der Zukunft

Energie ist zum heißen Thema geworden. In der neu entbrannten Debatte um die Zukunft des Energiesystems wird immer öfter eine „nachhaltige“ oder „zukunftsfähige“ Energiepolitik gefordert. Dies führt unweigerlich zu der Frage, welche Energiepolitik unserer Verantwortung für künftige Generationen am ehesten Rechnung trägt.

Der Think Tank beschäftigt sich damit, wie der Übergang in ein nachhaltiges Energiesystem gestaltet werden kann. Die Arbeitsgruppe „Energie der Zukunft“ diskutiert technologische Optionen, entwickelt Szenarien und Handlungsempfehlungen und nimmt zu allgemeinen Fragen der Energiepolitik Stellung. Durch Initiativen wie das derzeitige Projekt „Klimaneutraler Bundestag“ setzt sie ferner konkrete Impulse für eine nachhaltige Energiepolitik.

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Social Entrepreneurship

Gesellschaftliche Innovationen durch "Social Entrepreneurship"

Der Begriff des Social Entrepreneurs ist in Mode gekommen. Wettbewerbe um den Sozialunternehmer des Jahres werden ins Leben gerufen, Kongresse zum Thema veranstaltet und Karrieremagazine rufen zum Studium an renommierten Business Schools auf. Stiftungen suchen Menschen in Deutschland, die mit ihrer Idee die größte gesellschaftliche Wirkung zu entfalten scheinen. Aber was ist das wirklich Neue an dieser Form von gesellschaftlicher Innovation? Wikipedia weiß mehr: "Social Entrepreneurship ist unternehmerisches Handeln, das auf die nachhaltige Lösung eines gesellschaftlichen Problems mit innovativen und skalierbaren Mitteln abzielt, anstatt profitorientierte Ziele zu verfolgen." Auf den Punkt gebracht heißt das also: Nutzenmaximierung für die Gesellschaft statt Gewinnmaximierung für das Unternehmen! Ein großes Ziel, da es um das Aufbrechen gewachsener staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen geht. Wir sind mitten in der Debatte um die Verschiebung und Neudefinition der Verantwortungen zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Daher wollen wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

Das Konzept verstehen: Was ist wirklich neu am Begriff "Social Entrepreneurship"? Was hat sich geändert im Vergleich zu alteingesessenen Stiftungen und bestehendem sozialen Engagement? Was macht einen Sozialen Unternehmer aus?

Gesellschaftlichen Wandel gestalten: Welche Hebel identifizieren Social Entrepreneurs, um gesellschaftliche Missstände zum Positiven zu verändern?

Zukünftige Bedeutung von SE für Deutschland: Inwiefern ist der Ansatz, der hinter Social Entrepreneurship steht, geeignet, um gesellschaftlichen Wandel in Deutschland zu generieren?

Social Entrepreneurship fördern: Wie können Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Social Entrepreneurs und ihre Projekte unterstützen? Wie können geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden?

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Zukunftswelten

Mit dem Projekt "Zukunftswelten: Dynamik von Technologien" will die Arbeitsgruppe die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken von Innovationen und Zukunftstechnologien fördern. Das Projekt verfolgt das Ziel, die interessierte Öffentlichkeit zu befähigen, sich jenseits von dominierenden Positionen und Interessen ein eigenes, möglichst ausgewogenes Bild zu machen. Damit sollen auch die Kompetenz und Verantwortung von Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Forschung gestärkt werden.
Mit Pervasive Computing wird im Rahmen einer Projektserie eine noch weitgehend unbekannte Technologievision als erstes Fallbeispiel behandelt.

Kuscheln mit Funkchips. Mit welcher Technik wollen wir leben?

13.03.2007
Firma I-Chip sorgte für Wirbel um implantierte Funkchips. Die Arbeitsgruppe Zukunftswelten stößt mit einer Fake-Firma für Personal-RFID-Chips eine öffentliche Debatte an und ruft zu einem chancen- und risikobewussten Umgang mit Kommunikationstechnik auf.

Pressemitteilung (PDF 30 KB)
Aufruf (PDF 43 KB)

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